Carl-Helbing-Schule verabschiedet Schülerinnen und Schüler der Zweijährigen Berufsfachschule für Wirtschaft

Die Schülerinnen und Schüler der Zweijährigen Berufsfachschule für Wirtschaft der Carl-Helbing-Schule durften am 16.Juli 2021 ihre Abschlusszeugnisse der Fachschulreife (mittlerer Bildungsabschluss) entgegennehmen. Im Rahmen der unter Einhaltung der Corona-Regeln stattfindenden Verabschiedungszeremonie wurden die 25 Schülerinnen und Schüler zunächst von Abteilungsleiterin, Susanne Wagner, begrüßt und beglückwünscht.

Dabei erfuhr das Geschwisterpaar Pia und Lea Kern besondere Ehrungen: Pia Kern erhielt den Carl-Helbing-Preis für die beste Leistung des Jahrgangs und Lea Kern wurde für besonders gute Leistungen gelobt. Auch Klassenlehrerin Petra Adler verabschiedete sich von den Absolventinnen und Absolventen auf das Herzlichste.

Fachlehrerin Marion Labriga hatte im Vorfeld ein Projekt initiiert, in dessen Rahmen die Schülerinnen und Schüler füreinander Klassenfotos gestalteten. Dabei wurde jedes Foto mit einer Wortwolke aus wohlwollend den Empfänger beschreibenden Adjektiven geschmückt. So durften alle Schulabgängerinnen und Schulabgänger gespannt sein, welche positiven Eigenschaften die Mitschülerinnen und Mitschüler für sie als besonders treffend ausgewählt hatten. Marion Labriga kommentierte: „Wohl jeder Mensch, der über sich selbst lesen darf, dass er zum Beispiel als besonders freundlich, sympathisch und hilfsbereit angesehen wird, freut sich und wird sich bemühen, dieser Umschreibung auch in Zukunft zu entsprechen.“ Aber nicht nur die Schülerinnen und Schüler wurden zum Abschied beschenkt, sondern auch alle Lehrerinnen und Lehrer konnten sich über Blumen und Sekt sowie über „Diplome“ freuen, denn die ehemaligen Schülerinnen und Schüler stellten jeder Lehrkraft ein Diplom für zum Beispiel „besonders gute Nerven“ oder „besonders viel Geduld“ aus, was diese sichtlich gerührt entgegennahmen.

Bild C-H-S: Die Preisträgerin Pia Kern (re), Abteilungsleiterin Susanne Wagner, Lea Kern (Lob für besondere Leistungen; li)

Carl-Helbing-Schule verabschiedet Absolventinnen und Absolventen der Kaufmännischen Berufsschule

Zum Abschluss ihrer Berufsschulausbildung an der Carl-Helbing-Schule fanden sich die Absolventinnen und Absolventen am Mittwoch, den 23. Juni 2021, noch ein letztes Mal in der Berufsschule ein. In den Klassenzimmern – ganz den Vorschriften der Coronaverordnung entsprechend – wurden die Abschlusszeugnisse durch die Klassenlehrerinnen und -lehrer ausgegeben. Stattliche 159 Prüflinge haben die Abschlussprüfungen an der Carl-Helbing-Schule erfolgreich bestanden, wobei auch zahlreiche Preise für besonders gute Leistungen vergeben werden konnten. Schulleiterin Ulrike Börnsen äußerte sich mit Blick auf die von Schüler- und Lehrerschaft in der Pandemiezeit erbrachten Leistungen voller Anerkennung: „Durch die Pandemie haben sich die Unterrichtsformen stark verändert. Das hat den Schülerinnen und Schülern und dem Kollegium viel Engagement, Eigeninitiative und Kreativität abverlangt. Unsere tollen Prüfungsergebnisse hätten ohne diese Einsatzbereitschaft aller Beteiligten nicht erreicht werden können.“ Den besten Berufsabschluss erzielte Lea Obert. Dafür wurde die Gesundheitskauffrau mit dem Carl-Helbing-Preis des Fördervereins der Schule ausgezeichnet. Die anderen Preisträgerinnen und Preisträger erhielten einen Buchgutschein und Blumen. Ulrike Börnsen resümierte: „Wer unter Corona-Bedingungen seine Berufsausbildung erfolgreich abschließt, hat wahrlich eine reife Leistung erbracht, zu der wir allen gratulieren!“

Die Preisträgerinnen und Preisträger sind:

Industriekaufleute: Marie Bilian, Yanik Brucker, Anne Bührer, Tim Degenhart, Helena Einecker, Pia Enghauser, Tanja Ernst, Annika Maier, Isabelle Gerteis, Luisa Ippolito und Isabel Rümmele

Verkäufer/-in: Nick Schauber, Michelle Adler, Katharina Semenov und Jan Schwimmer

Einzelhandelskaufleute: Sophia Hügle, Denise Hugel, Sarah Kant, Nicole Kienzler, Mergime Shala, Selina Trotter

Groß- und Außenhandelskaufleute: Celina Bühler, Stefanie Haas, Romina Machnikowski, Mia Schopp, Anna Siegwarth, Kevin Spieß

Sport- und Fitnesskaufleute: Nadja Epting, Patrick Weisser, Robin Zipfel, Fionella Eickhoff

Gesundheitskaufleute: Helga Azuimi, Daniel Jäger, Julia Burkhardt, Carolin Kopp, Alexander Kiefer, Antonia Kurz, Lea Obert (erhielt auch den Carl-Helbing-Preis), Maria Nußbaumer.

 

Bild (C-H-S): 39 Preisträgerinnen und Preisträger mit Abteilungsleiterin Susanne Wagner (re) und Schulleiterin Ulrike Börnsen (li)

Carl-Helbing-Schule stellt sich mit virtueller Informationsveranstaltung vor

Da die traditionelle, für den 27.01.2021 geplante, Informationsveranstaltung der Carl-Helbing-Schule coronabedingt nicht stattfinden kann, bietet die Schule eine abwechslungsreiche virtuelle Schulvorstellung an (Klick: Start der Vorstellung). Auf der Homepage der Schule (https://www.chs-em.de) können Interessierte alles Wichtige zu den Schularten Wirtschaftsgymnasium, Kaufmännisches Berufskolleg I und II sowie Zweijährige Berufsfachschule erfahren. Die Informationen werden durch Videos vorgestellt, in welchen Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie die Schulleiterin, Ulrike Börnsen, zu Wort kommen und virtuell durch die Schule führen.

So wird zum Beispiel deutlich, dass im dreijährigen Wirtschaftsgymnasium neben dem klassischen Profil „Wirtschaft“ auch das Profil „Internationale Wirtschaft“ angeboten wird. Im internationalen Profil erlangen die Lernenden besonders fundierte Englischkenntnisse, die in einem zusätzlichen Abiturzeugnis, dem „Internationalen Abitur Baden-Württemberg (Richtung Wirtschaft)“, zertifiziert werden. Die Schülerinnen und Schüler können aber nicht nur zwischen zwei Profilen, sondern darüber hinaus entsprechend ihren Neigungen auch zwischen verschiedenen Fächern wählen. Zur Wahl stehen z. B. Wirtschaftsinformatik, Privates Vermögensmanagement, Wirtschaftsgeografie sowie die Fremdsprachen Italienisch, Spanisch und Französisch, für die jeweils keine Vorkenntnisse erforderlich sind.

Für Schülerinnen und Schüler mit gutem Hauptschulabschluss ist die Berufsfachschule für Wirtschaft eine gute Alternative, um durch Unternehmenssimulationen in der schuleigenen Übungsfirma unmittelbar berufsverwendbare Kenntnisse zu erlangen. Für das Berufskolleg I ist der mittlere Bildungsabschluss Voraussetzung. Hier wird in der schuleigenen Juniorenfirma viel Wert auf anwendungsorientierte Berufsvorbereitung gelegt. An das Kaufmännische Berufskolleg I kann sich das Kaufmännische Berufskolleg II anschließen, das mit der Fachhochschulreife endet. Bei Interesse kann zusätzlich noch die Prüfung zum Wirtschaftsassistenten abgelegt werden.

Während des virtuellen Rundgangs durch die Schule wird deutlich, dass an der Carl-Helbing-Schule nicht nur schülerorientiert und praxisbezogen unterrichtet und auf eigenverantwortliches und kooperatives Lernen hingewirkt wird. Vielmehr werden die Schülerinnen und Schüler auch durch verschiedenste schulinterne Angebote kontinuierlich individuell gefördert. Zu diesen Maßnahmen gehören die kostenlose und freiwillige wöchentliche Mathenachhilfe, die Teilnahme an Wettbewerben (z. B. Deutscher Gründerpreis) und Planspielen, die Begabtenförderung mit Vermittlung der Schülerinnen und Schüler in spezielle Förder- und Unterstützungsprogramme, die Ermöglichung von Auslandsaufenthalten und Städtereisen, Kooperationsprojekte mit Unternehmen (z. B. Bewerbertraining), die Schulsozialarbeit, Maßnahmen der Berufsorientierung durch den hauseigenen Schulsozialarbeiter und Jugendberufshelfer, der eng mit der Agentur für Arbeit kooperiert, erlebnispädagogische Angebote sowie Aktionen der Schülermitverwaltung.

Bei offenen Fragen können Interessierte das Online-Kontaktformular auf der Homepage benutzen oder sich unter 07641/465-300 bzw. 07641/465-301 direkt an die Schule wenden.

 

Die Carl-Helbing-Schule trauert um ihren ehemaligen Schulleiter Hermann Dowald

Am 12. Oktober 2020 verstarb in Nimburg am Kaiserstuhl Hermann Dowald, einer der ehemaligen Schulleiter der Carl-Helbing-Schule in Emmendingen. Geboren wurde er am 21. August 1928 in Wuppertal-Eberfelde und hat sich um die Entwicklung der Schule sehr verdient gemacht. In seiner Dienstzeit als Schulleiter an den Kaufmännischen Schulen Emmendingen, so noch die damalige Schulbezeichnung, wurde das dreijährige Wirtschaftsgymnasium sowie das Kaufmännische Berufskolleg I neu eröffnet. Außerdem gelang es ihm, die Schule als Ausbildungsstätte für Bankkaufleute zu etablieren, wodurch sich die Schülerzahlen und das Kollegium maßgeblich vergrößerten. Sowohl im Rahmen seiner Schulleitertätigkeit als auch im Rahmen seiner Tätigkeit im Oberschulamt Freiburg, wo er auch im Rahmen einer Sonderaufgabe den Verordnungsdschungel für die Schulen lichtete, stand der Diplom-Volkswirt und Diplom-Handelslehrer Hermann Dowald für Erneuerung. Wer Hermann Dowald persönlich kennenlernen durfte, lobt neben seiner Fachkompetenz und Tatkraft vor allem seine Herzensbildung. Er war ein verständnisvoller, fürsorglicher und empathischer Vorgesetzter, der dem Kollegium darüber hinaus genügend Freiraum für Kreativität ließ, weshalb man sich gerne an ihn erinnert.
Er fühlte sich bis zuletzt der Carl-Helbing-Schule verbunden und nahm immer noch an den kollegialen Festen am Ende des Schuljahrs teil, um zu erfahren, welche neuen Entwicklungen es an „unserer Schule“ – wie er sie nannte – gab. So besichtigte er noch vor zwei Jahren die Neubauten der Carl-Carl-Helbing-Schule nach Vollendung des vorletzten Bauabschnitts und war sichtlich zufrieden mit Schulträger und Schulleitung: „Hier hat jemand richtig Geld locker gemacht und investiert.“ Die Carl-Helbing-Schule bleibt Hermann Dowald, ihrem sehr geschätzten Schulleiter, über den Tod hinaus verbunden und wird sein Andenken bewahren. Er wurde 92 Jahre.

Zahlreiche Preise an der Carl-Helbing-Schule bei der Verabschiedung der Berufsschülerinnen und -schüler verliehen

Gemeinsames Anstoßen, Händeschütteln, Umarmungen- all das konnte bei der Verabschiedung der Berufsschulabsolventinnen und -absolventen coronabedingt nicht stattfinden, denn auch hier waren selbstverständlich die Hygieneregeln einzuhalten. Strahlende Gesichter gab es aber trotzdem, als die hart erarbeiteten Berufsschulabschlusszeugnisse feierlich von den jeweiligen Klassenlehrerinnen und -lehrern samt einer orangefarbenen Gerberablume an die Berufsschülerinnen und -schüler überreicht und die Empfänger belobigt und geehrt wurden. Besonders erfreulich war, dass trotz der erschwerten Prüfungsvorbereitung 29 Preise für besonders gute Leistungen vergeben werden konnten.

Die anerkennenden Worte hierfür und die guten Wünsche an alle, erfreuten die Berufsanfängerinnen und -anfänger sichtlich. Dass die Berufsausbildungen ein gutes Ende gefunden haben, lag unter anderem auch daran, dass die Schülerinnen und Schüler auch während der Zeit des Lockdowns, in der kein Präsenzunterricht stattfinden konnte, regelmäßig mit Fernlernangeboten, Onlinelernkonferenzen und Zusatzangeboten versorgt wurden. „Bei Frau Beeck haben wir tollen Online-Unterricht erhalten. Da haben wir gegenüber dem Präsenzunterricht nichts vermisst. Frau Beeck war für uns immer erreichbar, um Fragen zu klären und hat uns super auf die Prüfung vorbereitet. Schade, dass sie jetzt in Pension geht!“, merkte eine Preisträgerin aus der Industrie denn auch an. „Ich habe viel Respekt vor der Leistung unserer Schülerinnen und Schüler, die sehr diszipliniert und organisiert auch selbstständig zu Hause lernen mussten. Das ist nach getaner Arbeit im Ausbildungsbetrieb eine bemerkenswerte Leistung und für einige bestimmt auch eine Umstellung gewesen, die aber alle gut gemeistert haben. Da haben sich unsere Schülerinnen und Schüler aufgrund von Corona einige neue Qualifikationen aneignen müssen, die ihnen in ihrem zukünftigen Berufsleben sicher noch von Nutzen sein werden“, merkt Schulleiterin Ulrike Börnsen an. „Alles im Leben hat seine zwei Seiten, das sollten wir nie vergessen“, war das Resümee einer Kurzgeschichte, die den Verkäufern bei der Verabschiedung mit auf den Weg gegeben wurde. Dass alles zwei Seiten hat, wissen insbesondere auch Shaker Alhmedat und Thaer Mahdi, Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak, die beide einen Gesamtdurchschnitt mit einer Zwei vor dem Komma und jeweils eine Eins in einem schriftlichen Prüfungsfach erreicht haben. „Der Fleiß und Lernwillen dieser beiden Männer, die die deutsche Sprache nebenbei in der Ausbildung lernen mussten, ist wirklich vorbildlich. Gut, dass sie dem Einzelhandel als dringend benötigte Arbeitskräfte zur Verfügung stehen!“, merkte Ulrike Börnsen erfreut an.

Die Preisträger in der Industrie sind: Jasmin Bauer, Janine Derenthal, Tim Dinkel, Annalena Grimm, Moritz Schneider, Dominik Scholl, Lisa Schweizer, Melina Strub, Kerstin Weiler. Im Einzelhandel wurden Nicole Kienzler und Selina Trotter ausgezeichnet. Bei den Groß- und Außenhändlern waren es Philipp Bach, Yannik Grafmüller, Sinja Hornecker, Mayline Kübler, Jana Schneider, Elena Vetter, Niclas Zientz. Zu den ausgezeichneten Gesundheitskaufleuten gehören Irene Klammer, Anna Kosog, Julia Lengle, Carolin Riesterer, Lisa Wolters und weitere Preisträgerinnen und Preisträger, die nicht genannt werden wollen.

Bild (C-H-S): Die jeweils besten Preisträgerinnen und Preisträger der Berufsgruppen: Yannik Grafmüller, Annalena Grimm, Lisa Wolters, Tia Vogt, Nicole Kienzler (von links nach rechts)