Floßbau am Nachtallmendsee – ein erlebnispädagogisches Projekt der Carl- Helbing-Schule

Zu Schuljahresbeginn haben die Schülerinnen und Schüler der Klasse 12-2 der Carl-Helbing-Schule ihre Teamfähigkeit und ihr handwerkliches Geschick beim Floßbau am Nachtallmendsee bei Kenzingen erproben können. Initiiert wurde das Projekt vom Klassenlehrerteam, Bruno Glöckler und Marion Labriga, angeleitet wurde es durch die Mitarbeiter des auf Teamentwicklung spezialisierten Anbieters „Abenteuer im Wald“. Dabei galt es, in Gruppen mit Hilfe von bestimmten Materialien, wie Kanistern, Seilen und Brettern, schwimmtaugliche Flöße zu entwerfen, zu bauen und auch zu erproben.

Floßbau - Erlebnispädagogisches Projekt der Carl-Helbing-Schule

Floßbau – Erlebnispädagogisches Projekt der Carl-Helbing-Schule

Nach einer Einweisung begannen die Schülerinnen und Schüler eifrig mit den Planungen und ersten Konstruktionsversuchen. „Die beiden Klassengruppen haben toll zusammengearbeitet, und auch wenn die Absprachen bezüglich der genauen Konstruktion der Flöße teilweise etwas länger gedauert haben, gab es am Ende zwei schwimmtaugliche und sehr stabile Flöße. So haben sich schließlich alle Schülerinnen und Schüler auf die beiden Flöße getraut und ein Wettrennen über den See veranstaltet, welches eine Gruppe nur mit ganz knappem Vorsprung für sich entscheiden konnte“, schilderte Marion Labriga den Tag. Dank des sonnigen Herbstwetters konnten sich auch noch einige Schülerinnen und Schüler durch einen Sprung vom Floß ein wenig Abkühlung verschaffen. Nach diesem erlebnisreichen Schultag, an dem der Spaß auch nicht zu kurz kam, zeigten sich alle Beteiligten gleichermaßen begeistert, weshalb nach Auffassung der Schülerinnen und Schüler so etwas Abenteuerliches gerne häufiger stattfinden dürfte. Schulleiterin Ulrike Börnsen schätzt Aktivitäten dieser Art auch deshalb, „weil die Schülerinnen und Schüler spielerisch und ohne Leistungsdruck genau die Sozialkompetenzen einüben, die heutzutage im Beruf vorausgesetzt werden, nämlich den Willen und die Fähigkeit, gemeinsam mit anderen erfolgreich auf ein bestimmtes Ziel hinzuarbeiten.“

Fachhochschulreife – Erfolgreiche Abschlüsse am Kaufmännischen Berufskolleg II

In diesem Schuljahr absolvierten 27 Schülerinnen und Schüler erfolgreich die Fachhochschulreife an der Carl-Helbing-Schule in Emmendingen. Ein besonderes Schuljahr geht damit zu Ende, das sehr stark durch die Pandemiebedingungen geprägt war. Nie aufgegeben und immer den Umständen getrotzt – mit diesen Attributen hat sich der Jahrgang 2021 ausgezeichnet.

Leon Breisacher erreichte mit dem Notenschnitt 1,1 ein hervorragendes Ergebnis und erhielt für die besondere Leistung den Carl-Helbing-Preis des Fördervereins der Carl-Helbing-Schule Emmendingen. Wir gratulieren allen Absolventinnen und Absolventen herzlich zur Fachhochschulreife!

Klasse des BK2 mit Zeugnissen

Klasse des BK2 mit Zeugnissen

Preisträger des BK II: Schulleiterin Ulrike Börnsen, Preisträger Leon Breisacher, Klassenlehrerin Melanie Mai, Klassenlehrerin Doris Eschle (von links nach rechts)

Preisträger des BK II: Schulleiterin Ulrike Börnsen, Preisträger Leon Breisacher, Klassenlehrerin Melanie Mai, Klassenlehrerin Doris Eschle (von links nach rechts)

Abitur 2021 an der Carl-Helbing-Schule – ein besonderer Jahrgang

53 stolze und elegant gekleidete Abiturientinnen und Abiturienten empfingen in der festlich geschmückten Turnhalle der Carl-Helbing-Schule nach dem Verklingen der Pianomusik und Klarinettenklänge am Freitag (23.07.2021) ihr Zeugnis der „allgemeinen Hochschulreife“. Im Profil „Internationale Wirtschaft“ wurde zusätzlich das Zeugnis „Internationales Abitur“ vergeben. Corona konform wurden die Zeugnisse und Preise klassenweise vergeben. So konnten auch die Eltern an der jeweiligen Feierstunde teilnehmen. Als Geschenk erhielten die jungen Erwachsenen neben Blumen auch professionelle Fotos der Zeugnisverleihung.

Schulleiterin Ulrike Börnsen zollte den Absolventinnen und Absolventen ihren aufrichtigen Respekt für das, was sie unter Corona-Bedingungen geleistet hatten. Die ehemaligen Schülerinnen und Schüler mussten auf vieles verzichten, sich selbst organisieren, zuverlässig und termingerecht ihre Arbeitsaufträge bearbeiten, sich oft selbst motivieren und auch ein Stück weit eigenverantwortlich auf die Prüfungen vorbereiten. Umso erfreulicher ist es, dass dieser Jahrgang einen Gesamtdurchschnitt von 2,3 erzielt hat. Der letzte vollständig in Präsenz unterrichtete Jahrgang konnte dieses gute Ergebnis nicht ganz erreichen.

(Maik Uhlig, La-Photo.de): Preisträgerinnen und Preisträger der 13-1

(Maik Uhlig, La-Photo.de): Preisträgerinnen und Preisträger der 13-1

(Maik Uhlig, La-Photo.de): Preisträgerinnen und Preisträger der 13-2

(Maik Uhlig, La-Photo.de): Preisträgerinnen und Preisträger der 13-2

(Maik Uhlig, La-Photo.de): Preisträgerinnen und Preisträger der 13-3; Milena Huser (Scheffelpreis, li), Marcel Schwörer (bester Durchschnitt, weitere Sonderpreise, re)

(Maik Uhlig, La-Photo.de): Preisträgerinnen und Preisträger der 13-3; Milena Huser (Scheffelpreis, li), Marcel Schwörer (bester Durchschnitt, weitere Sonderpreise, re)

Der Abiturient Marcel Schwörer erzielte die Traumnote 1,0 – genau genommen 0,7 – mit sagenhaften 877 von 900 möglichen Punkten und wurde dazu dreifach ausgezeichnet: Er erhielt als Jahrgangsbester den Carl-Helbing-Preis, den Goethe-Preis für das Fach Deutsch sowie den vom Unternehmerverband Südwestmetall ausgelobten Schulpreis Ökonomie für die besten Leistungen im Fach Wirtschaft. Neben zahlreichen weiteren Preisträgern erhielt Milena Huser den Scheffelpreis für herausragende Leistungen im Fach Deutsch. Jan Scheibert erreichte die hervorragende Gesamtbewertung von 1,1 und Laura Männer folgte mit 1,3. Insgesamt waren es 16 Preisträgerinnen und Preisträger.

(Maik Uhlig, La-Photo.de): Scheffelpreisträgerin Milena Huser (li), Marcel Schwörer (re) bester Abiturdurchschnitt, Carl-Helbing-Preis, Goethe-Preis, Ökonomie-Schulpreis Südwestmetall

(Maik Uhlig, La-Photo.de): Scheffelpreisträgerin Milena Huser (li), Marcel Schwörer (re) bester Abiturdurchschnitt, Carl-Helbing-Preis, Goethe-Preis, Ökonomie-Schulpreis Südwestmetall

Schulleiterin Ulrike Börnsen und Abteilungsleiter Roland Krams hoben in ihren Reden hervor, dass es für die nun ehemaligen Schülerinnen und Schüler nach dem bestandenen Abitur nun darum gehen werde, sich neue Ziele zu setzen und diese eigenen Ziele und Wünsche in die Tat umzusetzen. Daran, dass dies gelingen wird, bestünden keine Zweifel, da sich zahlreiche Abiturientinnen und Abiturienten schon in der 12. Klasse erfolgreich für Ausbildungs- oder Duale Studienplätze beworben hätten. Sie werden nach einer wohlverdienten Verschnaufpause auf neue Ziele hinarbeiten. Dabei ist das Auf-dem-Weg-Bleiben zwar eine lebenslange Aufgabe, die aber den Blick auf das vorrangige Lebensziel, das Streben nach Glück, nicht verstellten sollte. Da zum Glück bekanntlich nicht nur die geraden und direkten Wege führen, kann es nichts schaden, sich auch ein wenig jenseits der vermeintlich vorgezeichneten Pfade umzuschauen und vielleicht im einen oder anderen Fall noch einmal eine völlig neue Wegrichtung einzuschlagen.

Die Preisträgerinnen und Preisträger mit einem Notendurchschnitt von besser als 2,0 sind:
Schwörer, Marcel (1,0); Scheibert, Jan (1,1); Engler, Lea (1,2); Männer, Laura (1,3); Brenn, Niklas (1,4); Huser, Milena (1,4); Bader, Vanessa (1,5); Bernauer, Lisa (1,6); Harmening, Stella Ringwald, Jenny, Winterhalter, Daniel (alle drei 1,7); Schweizer, Ron, Kraus, Konstantin, Spätz Saskia (alle drei 1,8), Bilici, Can (1,9); Starosta, Corinna (1,9).

Das Abitur bestanden haben (ein Schüler hat das Einverständnis für die Veröffentlichung nicht gegeben):

Name PLZ Ort Ortsteil
Originale, Amar 79279 Vörstetten
Brenn, Niklas 79312 Emmendingen Mundingen
Geisert, Maurice 79312 Emmendingen
Gerber, Hendrik 79312 Emmendingen Windenreute
Harmening, Stella 79312 Emmendingen
Hepp, Mira 79312 Emmendingen Windenreute
Hoffrichter, Elias 79312 Emmendingen
Kümmerle, Aaron 79312 Emmendingen Mundingen
Nietzel, Maximilian 79312 Emmendingen Emmendingen
Schabalin, David 79312 Emmendingen
Scheibert, Jan 79312 Emmendingen Emmendingen
Schuler, Christoph 79312 Emmendingen
Schuler, Hansjörg 79312 Emmendingen
Schwörer, Marcel 79312 Emmendingen Mundingen
Türk, Luca Maxim 79312 Emmendingen
Bader, Vanessa Leonie 79331 Teningen Teningen
Bilici, Can 79331 Teningen
Ehrler, Marie 79331 Teningen Teningen
Engler, Lea Sophie 79331 Teningen Köndringen
Kraus, Konstantin Vinzent 79331 Teningen Heimbach
Schmidt, Mika 79331 Teningen
Ziser, Fabio Marlon 79331 Teningen
Cicvara, Lukas 79336 Herbolzheim
Fischer, Leon 79336 Herbolzheim
Iltgen, Paulina 79336 Herbolzheim
Neumann, Nele 79336 Herbolzheim
Ringwald, Jenny 79336 Herbolzheim Herbolzheim
Schillinger, Fabian 79336 Herbolzheim
Schweitzer-Pacheco, Gina Cira 79336 Herbolzheim
Bernauer, Lisa 79341 Kenzingen
Meyer, Lisa 79346 Endingen am Kaiserstuhl
Oeschger, Simon Felix 79346 Endingen am Kaiserstuhl
Pryszcz, Damian 79346 Endingen
Späth, Saskia 79346 Endingen am Kaiserstuhl Endingen
Winterhalter, Daniel 79346 Endingen am Kaiserstuhl Kiechlinsbergen
Bisle, Aaron 79348 Freiamt Keppenbach
Neumann, Sergio 79350 Sexau
Schlegel, Lena 79350 Sexau
Knab, Jule 79361 Sasbach am Kaiserstuhl
Künkel, Stefanie 79361 Sasbach am Kaiserstuhl Jechtingen
Meyer, Robin 79361 Sasbach am Kaiserstuhl Leiselheim
Schillo, Luca Jan 79361 Sasbach am Kaiserstuhl
Gerber, Daniel 79364 Malterdingen
Huser, Milena 79364 Malterdingen Malterdingen
Weisshaar, Melissa 79364 Malterdingen
Bill, Mike 79365 Rheinhausen
Starosta, Corinna 79365 Rheinhausen Oberhausen
Braun, Isabell 79369 Wyhl am Kaiserstuhl
Männer, Laura 79369 Wyhl am Kaiserstuhl
Ritter, David 79369 Wyhl am Kaiserstuhl
Schweizer, Ron 79369 Wyhl am Kaiserstuhl

Titelbild: Maik Uhlig, La-Photo.de – Preisträgerinnen und Preisträger der 13-1

Carl-Helbing-Schule verabschiedet Schülerinnen und Schüler der Zweijährigen Berufsfachschule für Wirtschaft

Die Schülerinnen und Schüler der Zweijährigen Berufsfachschule für Wirtschaft der Carl-Helbing-Schule durften am 16.Juli 2021 ihre Abschlusszeugnisse der Fachschulreife (mittlerer Bildungsabschluss) entgegennehmen. Im Rahmen der unter Einhaltung der Corona-Regeln stattfindenden Verabschiedungszeremonie wurden die 25 Schülerinnen und Schüler zunächst von Abteilungsleiterin, Susanne Wagner, begrüßt und beglückwünscht.

Dabei erfuhr das Geschwisterpaar Pia und Lea Kern besondere Ehrungen: Pia Kern erhielt den Carl-Helbing-Preis für die beste Leistung des Jahrgangs und Lea Kern wurde für besonders gute Leistungen gelobt. Auch Klassenlehrerin Petra Adler verabschiedete sich von den Absolventinnen und Absolventen auf das Herzlichste.

Fachlehrerin Marion Labriga hatte im Vorfeld ein Projekt initiiert, in dessen Rahmen die Schülerinnen und Schüler füreinander Klassenfotos gestalteten. Dabei wurde jedes Foto mit einer Wortwolke aus wohlwollend den Empfänger beschreibenden Adjektiven geschmückt. So durften alle Schulabgängerinnen und Schulabgänger gespannt sein, welche positiven Eigenschaften die Mitschülerinnen und Mitschüler für sie als besonders treffend ausgewählt hatten. Marion Labriga kommentierte: „Wohl jeder Mensch, der über sich selbst lesen darf, dass er zum Beispiel als besonders freundlich, sympathisch und hilfsbereit angesehen wird, freut sich und wird sich bemühen, dieser Umschreibung auch in Zukunft zu entsprechen.“ Aber nicht nur die Schülerinnen und Schüler wurden zum Abschied beschenkt, sondern auch alle Lehrerinnen und Lehrer konnten sich über Blumen und Sekt sowie über „Diplome“ freuen, denn die ehemaligen Schülerinnen und Schüler stellten jeder Lehrkraft ein Diplom für zum Beispiel „besonders gute Nerven“ oder „besonders viel Geduld“ aus, was diese sichtlich gerührt entgegennahmen.

Bild C-H-S: Die Preisträgerin Pia Kern (re), Abteilungsleiterin Susanne Wagner, Lea Kern (Lob für besondere Leistungen; li)

Carl-Helbing-Schule verabschiedet Absolventinnen und Absolventen der Kaufmännischen Berufsschule

Zum Abschluss ihrer Berufsschulausbildung an der Carl-Helbing-Schule fanden sich die Absolventinnen und Absolventen am Mittwoch, den 23. Juni 2021, noch ein letztes Mal in der Berufsschule ein. In den Klassenzimmern – ganz den Vorschriften der Coronaverordnung entsprechend – wurden die Abschlusszeugnisse durch die Klassenlehrerinnen und -lehrer ausgegeben. Stattliche 159 Prüflinge haben die Abschlussprüfungen an der Carl-Helbing-Schule erfolgreich bestanden, wobei auch zahlreiche Preise für besonders gute Leistungen vergeben werden konnten. Schulleiterin Ulrike Börnsen äußerte sich mit Blick auf die von Schüler- und Lehrerschaft in der Pandemiezeit erbrachten Leistungen voller Anerkennung: „Durch die Pandemie haben sich die Unterrichtsformen stark verändert. Das hat den Schülerinnen und Schülern und dem Kollegium viel Engagement, Eigeninitiative und Kreativität abverlangt. Unsere tollen Prüfungsergebnisse hätten ohne diese Einsatzbereitschaft aller Beteiligten nicht erreicht werden können.“ Den besten Berufsabschluss erzielte Lea Obert. Dafür wurde die Gesundheitskauffrau mit dem Carl-Helbing-Preis des Fördervereins der Schule ausgezeichnet. Die anderen Preisträgerinnen und Preisträger erhielten einen Buchgutschein und Blumen. Ulrike Börnsen resümierte: „Wer unter Corona-Bedingungen seine Berufsausbildung erfolgreich abschließt, hat wahrlich eine reife Leistung erbracht, zu der wir allen gratulieren!“

Die Preisträgerinnen und Preisträger sind:

Industriekaufleute: Marie Bilian, Yanik Brucker, Anne Bührer, Tim Degenhart, Helena Einecker, Pia Enghauser, Tanja Ernst, Annika Maier, Isabelle Gerteis, Luisa Ippolito und Isabel Rümmele

Verkäufer/-in: Nick Schauber, Michelle Adler, Katharina Semenov und Jan Schwimmer

Einzelhandelskaufleute: Sophia Hügle, Denise Hugel, Sarah Kant, Nicole Kienzler, Mergime Shala, Selina Trotter

Groß- und Außenhandelskaufleute: Celina Bühler, Stefanie Haas, Romina Machnikowski, Mia Schopp, Anna Siegwarth, Kevin Spieß

Sport- und Fitnesskaufleute: Nadja Epting, Patrick Weisser, Robin Zipfel, Fionella Eickhoff

Gesundheitskaufleute: Helga Azuimi, Daniel Jäger, Julia Burkhardt, Carolin Kopp, Alexander Kiefer, Antonia Kurz, Lea Obert (erhielt auch den Carl-Helbing-Preis), Maria Nußbaumer.

 

Bild (C-H-S): 39 Preisträgerinnen und Preisträger mit Abteilungsleiterin Susanne Wagner (re) und Schulleiterin Ulrike Börnsen (li)

Carl-Helbing-Schule stellt sich mit virtueller Informationsveranstaltung vor

Da die traditionelle, für den 27.01.2021 geplante, Informationsveranstaltung der Carl-Helbing-Schule coronabedingt nicht stattfinden kann, bietet die Schule eine abwechslungsreiche virtuelle Schulvorstellung an (Klick: Start der Vorstellung). Auf der Homepage der Schule (https://www.chs-em.de) können Interessierte alles Wichtige zu den Schularten Wirtschaftsgymnasium, Kaufmännisches Berufskolleg I und II sowie Zweijährige Berufsfachschule erfahren. Die Informationen werden durch Videos vorgestellt, in welchen Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte sowie die Schulleiterin, Ulrike Börnsen, zu Wort kommen und virtuell durch die Schule führen.

So wird zum Beispiel deutlich, dass im dreijährigen Wirtschaftsgymnasium neben dem klassischen Profil „Wirtschaft“ auch das Profil „Internationale Wirtschaft“ angeboten wird. Im internationalen Profil erlangen die Lernenden besonders fundierte Englischkenntnisse, die in einem zusätzlichen Abiturzeugnis, dem „Internationalen Abitur Baden-Württemberg (Richtung Wirtschaft)“, zertifiziert werden. Die Schülerinnen und Schüler können aber nicht nur zwischen zwei Profilen, sondern darüber hinaus entsprechend ihren Neigungen auch zwischen verschiedenen Fächern wählen. Zur Wahl stehen z. B. Wirtschaftsinformatik, Privates Vermögensmanagement, Wirtschaftsgeografie sowie die Fremdsprachen Italienisch, Spanisch und Französisch, für die jeweils keine Vorkenntnisse erforderlich sind.

Für Schülerinnen und Schüler mit gutem Hauptschulabschluss ist die Berufsfachschule für Wirtschaft eine gute Alternative, um durch Unternehmenssimulationen in der schuleigenen Übungsfirma unmittelbar berufsverwendbare Kenntnisse zu erlangen. Für das Berufskolleg I ist der mittlere Bildungsabschluss Voraussetzung. Hier wird in der schuleigenen Juniorenfirma viel Wert auf anwendungsorientierte Berufsvorbereitung gelegt. An das Kaufmännische Berufskolleg I kann sich das Kaufmännische Berufskolleg II anschließen, das mit der Fachhochschulreife endet. Bei Interesse kann zusätzlich noch die Prüfung zum Wirtschaftsassistenten abgelegt werden.

Während des virtuellen Rundgangs durch die Schule wird deutlich, dass an der Carl-Helbing-Schule nicht nur schülerorientiert und praxisbezogen unterrichtet und auf eigenverantwortliches und kooperatives Lernen hingewirkt wird. Vielmehr werden die Schülerinnen und Schüler auch durch verschiedenste schulinterne Angebote kontinuierlich individuell gefördert. Zu diesen Maßnahmen gehören die kostenlose und freiwillige wöchentliche Mathenachhilfe, die Teilnahme an Wettbewerben (z. B. Deutscher Gründerpreis) und Planspielen, die Begabtenförderung mit Vermittlung der Schülerinnen und Schüler in spezielle Förder- und Unterstützungsprogramme, die Ermöglichung von Auslandsaufenthalten und Städtereisen, Kooperationsprojekte mit Unternehmen (z. B. Bewerbertraining), die Schulsozialarbeit, Maßnahmen der Berufsorientierung durch den hauseigenen Schulsozialarbeiter und Jugendberufshelfer, der eng mit der Agentur für Arbeit kooperiert, erlebnispädagogische Angebote sowie Aktionen der Schülermitverwaltung.

Bei offenen Fragen können Interessierte das Online-Kontaktformular auf der Homepage benutzen oder sich unter 07641/465-300 bzw. 07641/465-301 direkt an die Schule wenden.

 

Die Carl-Helbing-Schule trauert um ihren ehemaligen Schulleiter Hermann Dowald

Am 12. Oktober 2020 verstarb in Nimburg am Kaiserstuhl Hermann Dowald, einer der ehemaligen Schulleiter der Carl-Helbing-Schule in Emmendingen. Geboren wurde er am 21. August 1928 in Wuppertal-Eberfelde und hat sich um die Entwicklung der Schule sehr verdient gemacht. In seiner Dienstzeit als Schulleiter an den Kaufmännischen Schulen Emmendingen, so noch die damalige Schulbezeichnung, wurde das dreijährige Wirtschaftsgymnasium sowie das Kaufmännische Berufskolleg I neu eröffnet. Außerdem gelang es ihm, die Schule als Ausbildungsstätte für Bankkaufleute zu etablieren, wodurch sich die Schülerzahlen und das Kollegium maßgeblich vergrößerten. Sowohl im Rahmen seiner Schulleitertätigkeit als auch im Rahmen seiner Tätigkeit im Oberschulamt Freiburg, wo er auch im Rahmen einer Sonderaufgabe den Verordnungsdschungel für die Schulen lichtete, stand der Diplom-Volkswirt und Diplom-Handelslehrer Hermann Dowald für Erneuerung. Wer Hermann Dowald persönlich kennenlernen durfte, lobt neben seiner Fachkompetenz und Tatkraft vor allem seine Herzensbildung. Er war ein verständnisvoller, fürsorglicher und empathischer Vorgesetzter, der dem Kollegium darüber hinaus genügend Freiraum für Kreativität ließ, weshalb man sich gerne an ihn erinnert.
Er fühlte sich bis zuletzt der Carl-Helbing-Schule verbunden und nahm immer noch an den kollegialen Festen am Ende des Schuljahrs teil, um zu erfahren, welche neuen Entwicklungen es an „unserer Schule“ – wie er sie nannte – gab. So besichtigte er noch vor zwei Jahren die Neubauten der Carl-Carl-Helbing-Schule nach Vollendung des vorletzten Bauabschnitts und war sichtlich zufrieden mit Schulträger und Schulleitung: „Hier hat jemand richtig Geld locker gemacht und investiert.“ Die Carl-Helbing-Schule bleibt Hermann Dowald, ihrem sehr geschätzten Schulleiter, über den Tod hinaus verbunden und wird sein Andenken bewahren. Er wurde 92 Jahre.

Zahlreiche Preise an der Carl-Helbing-Schule bei der Verabschiedung der Berufsschülerinnen und -schüler verliehen

Gemeinsames Anstoßen, Händeschütteln, Umarmungen- all das konnte bei der Verabschiedung der Berufsschulabsolventinnen und -absolventen coronabedingt nicht stattfinden, denn auch hier waren selbstverständlich die Hygieneregeln einzuhalten. Strahlende Gesichter gab es aber trotzdem, als die hart erarbeiteten Berufsschulabschlusszeugnisse feierlich von den jeweiligen Klassenlehrerinnen und -lehrern samt einer orangefarbenen Gerberablume an die Berufsschülerinnen und -schüler überreicht und die Empfänger belobigt und geehrt wurden. Besonders erfreulich war, dass trotz der erschwerten Prüfungsvorbereitung 29 Preise für besonders gute Leistungen vergeben werden konnten.

Die anerkennenden Worte hierfür und die guten Wünsche an alle, erfreuten die Berufsanfängerinnen und -anfänger sichtlich. Dass die Berufsausbildungen ein gutes Ende gefunden haben, lag unter anderem auch daran, dass die Schülerinnen und Schüler auch während der Zeit des Lockdowns, in der kein Präsenzunterricht stattfinden konnte, regelmäßig mit Fernlernangeboten, Onlinelernkonferenzen und Zusatzangeboten versorgt wurden. „Bei Frau Beeck haben wir tollen Online-Unterricht erhalten. Da haben wir gegenüber dem Präsenzunterricht nichts vermisst. Frau Beeck war für uns immer erreichbar, um Fragen zu klären und hat uns super auf die Prüfung vorbereitet. Schade, dass sie jetzt in Pension geht!“, merkte eine Preisträgerin aus der Industrie denn auch an. „Ich habe viel Respekt vor der Leistung unserer Schülerinnen und Schüler, die sehr diszipliniert und organisiert auch selbstständig zu Hause lernen mussten. Das ist nach getaner Arbeit im Ausbildungsbetrieb eine bemerkenswerte Leistung und für einige bestimmt auch eine Umstellung gewesen, die aber alle gut gemeistert haben. Da haben sich unsere Schülerinnen und Schüler aufgrund von Corona einige neue Qualifikationen aneignen müssen, die ihnen in ihrem zukünftigen Berufsleben sicher noch von Nutzen sein werden“, merkt Schulleiterin Ulrike Börnsen an. „Alles im Leben hat seine zwei Seiten, das sollten wir nie vergessen“, war das Resümee einer Kurzgeschichte, die den Verkäufern bei der Verabschiedung mit auf den Weg gegeben wurde. Dass alles zwei Seiten hat, wissen insbesondere auch Shaker Alhmedat und Thaer Mahdi, Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak, die beide einen Gesamtdurchschnitt mit einer Zwei vor dem Komma und jeweils eine Eins in einem schriftlichen Prüfungsfach erreicht haben. „Der Fleiß und Lernwillen dieser beiden Männer, die die deutsche Sprache nebenbei in der Ausbildung lernen mussten, ist wirklich vorbildlich. Gut, dass sie dem Einzelhandel als dringend benötigte Arbeitskräfte zur Verfügung stehen!“, merkte Ulrike Börnsen erfreut an.

Die Preisträger in der Industrie sind: Jasmin Bauer, Janine Derenthal, Tim Dinkel, Annalena Grimm, Moritz Schneider, Dominik Scholl, Lisa Schweizer, Melina Strub, Kerstin Weiler. Im Einzelhandel wurden Nicole Kienzler und Selina Trotter ausgezeichnet. Bei den Groß- und Außenhändlern waren es Philipp Bach, Yannik Grafmüller, Sinja Hornecker, Mayline Kübler, Jana Schneider, Elena Vetter, Niclas Zientz. Zu den ausgezeichneten Gesundheitskaufleuten gehören Irene Klammer, Anna Kosog, Julia Lengle, Carolin Riesterer, Lisa Wolters und weitere Preisträgerinnen und Preisträger, die nicht genannt werden wollen.

Bild (C-H-S): Die jeweils besten Preisträgerinnen und Preisträger der Berufsgruppen: Yannik Grafmüller, Annalena Grimm, Lisa Wolters, Tia Vogt, Nicole Kienzler (von links nach rechts)