Klasse 13 in Frankfurt: Unser Ausflug zur Finanzbildung
Donnerstag, 05.02. – Ankunft und erstes Finanz-Know-how
Nachdem wir, die Jahrgangsstufe 2, mit unseren Wirtschaftslehrerinnen in Frankfurt ankamen, ging es direkt los mit dem Programm: Finanzbildung statt Freizeitstress. Erste Station war das Geldmuseum der Deutschen Bundesbank. Von der Geschichte des Geldes bis zu modernen Sicherheitsmerkmalen lernten wir, warum Geldscheine nicht einfach zu kopieren sind – und warum Falschgeld keine gute Geschäftsidee ist. Anschließend besuchten wir die Deutsche Bundesbank, wo wir einen informativen Vortrag über Inflation und die Rolle der Bundesbank im Eurosystem hörten. Wir erfuhren, warum stabile Preise so wichtig sind und dass die deutsche Bundesbank eine zentrale Rolle bei der Geldpolitik in Europa spielt.

Jg2 im Geldmuseum Frankfurt
Freitag, 06.02. – Skyline, Sicherheitsschleusen und große Entscheidungen
Am Freitagmorgen starteten wir mit einem entspannten Spaziergang am Main Richtung Europäische Zentralbank (EZB). Die beeindruckende Skyline sorgte schon für das passende Finanzmetropolen-Feeling. Nach einer Sicherheitskontrolle, die man sonst nur vom Flughafen kennt, betraten wir die heiligen Hallen der europäischen Geldpolitik. In der EZB erhielten wir eine spannende Führung durch die Ausstellung zu den Aufgaben der EZB, Mitglieder des EZB-Rat, Bankenaufsicht sowie zur Planung des digitalen Euros. Ein besonderes Highlight war der Videoraum, in dem wir uns wie Frau Lagarde fühlen durften und virtuell an einer Sitzung des EZB-Rates teilnahmen – ganz nah dran an den Entscheidungen, die Europas Wirtschaft beeinflussen.
Am Nachmittag stand der Besuch der Deutschen Börse – einem der wichtigsten Finanzplätze Europas – auf dem Plan. Nach der Begrüßung durch Bulle und Bär besuchten wir die interaktive Ausstellung und genossen den bekannten Blick von der Besucher-Galerie in den Handelssaal. Zwar werden dort heute keine Aktienpreise mehr lautstark durch den Raum geschrien, dafür werden umso konzentrierter acht Bildschirme gleichzeitig im Blick behalten. Beobachtet werden die Kursbewegungen von Aktien, Derivaten, ETFs und Anleihen – hochkonzentriert, schnell und ziemlich beeindruckend. Spannend!
Die Studienfahrt nach Frankfurt war eine gelungene Mischung aus Theorie, Praxis und echtem Finanz-Feeling. Wir konnten erleben, wie Geldpolitik, Zentralbanken und Börsen wirklich funktionieren – und dass hinter all den Zahlen, Diagrammen und Kursen echte Entscheidungen mit großer Bedeutung für jeden von uns stehen.





