Der Aktionstag begann mit einer Einführung ins Thema. In Partnerarbeiten tauschten sich die Schülerinnen und Schüler zunächst darüber aus, was Mobbing für sie bedeutet und ab wann Mobbing beginnt. Anschließend wurden persönliche Erfahrungen mithilfe von Leitfragen reflektiert: Wie fühlt es sich an, ausgegrenzt zu werden? Wie kann man Menschen unterstützen, die sich unwohl fühlen? Und was wünschen wir uns für ein respektvolles Miteinander an unserer Schule? Eine gemeinsame Definition von Mobbing sowie die Auswertung eines digitalen Fragebogens zum Klassenklima und zu Mobbingerfahrungen vertieften die Auseinandersetzung. Dabei stand besonders im Fokus, was die Ergebnisse für Betroffene bedeuten und welche konkreten Handlungsmöglichkeiten sich daraus für den Schulalltag ergeben.
Im zweiten Teil des Aktionstags arbeiteten die Klassen kreativ am Thema Mobbing. Auf Grundlage eines Leitfadens gegen Rassismus, der in einem früheren SMV-Projekt entstand, entwickelten die Schülerinnen und Schüler Verbesserungsvorschläge für den Umgang mit Mobbing im Schulalltag – formuliert als „Weihnachtswünsche“. Diese wurden in vielfältigen Formen umgesetzt, etwa als Texte, Plakate, Bilder oder Präsentationen. Jede Klasse wählte ein besonders aussagekräftiges Ergebnis aus, das später vor der Schulgemeinschaft in der Sporthalle präsentiert wurde. Alle Beiträge wurden zudem schulintern über Nextcloud geteilt.
Der Leitfaden stellt zentrale Werte in den Mittelpunkt, wie: sich für diskriminierte Menschen einzusetzen, hinzuschauen und handlungsbereit zu sein, Betroffene zu stärken, Hass nicht mit Hass zu begegnen, auf Diskriminierung aufmerksam zu machen und den Dialog zu suchen sowie Akzeptanz, Toleranz und Vielfalt aktiv zu leben – mit dem gemeinsamen Ziel einer friedlichen und freien Zukunft.
Für das leibliche Wohl sorgte die Jahrgangsstufe 1 mit einem Waffelverkauf in den Pausen.
Den Abschluss des Aktionstags bildeten die Präsentationen der Klassen in der Sporthalle, ein Beitrag des Lehrerchors sowie abschließende Worte von Frau Börnsen. Der Tag setzte ein starkes Zeichen für Zivilcourage, Gemeinschaft und ein respektvolles Miteinander an der Carl-Helbing-Schule.